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    Rückblick auf die Museumsnacht 2026

    Gelungene Museumsnacht 2026 im Stadt- und Industriemuseum Guben

    Unter dem Motto „100 Jahre Villa Wolf – Ein verschwundenes Meisterwerk, eine große Vision und eine Geschichte, die bis heute weiterlebt“ öffnete das Stadt- und Industriemuseum Guben am Sonntag, den 20. September 2026, anlässlich der Museumsnacht seine Türen. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand eines der bedeutendsten Kapitel der Gubener Architekturgeschichte: die vor 100 Jahren entstandene Villa Wolf von Ludwig Mies van der Rohe.

    Bereits ab 14:00 Uhr hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die aktuellen Sonderausstellungen des Stadt- und Industriemuseums zu entdecken. Nach der offiziellen Begrüßung um 15:15 Uhr folgte der Höhepunkt des Nachmittags: der Vortrag von Florian Mausbach zur Villa Wolf und zu den aktuellen Bemühungen um die Wiederbelebung dieses außergewöhnlichen architektonischen Erbes.

    Rund 35 interessierte Gäste fanden sich zu diesem Vortrag zusammen und verfolgten aufmerksam die Ausführungen zur Geschichte, Gegenwart und möglichen Zukunft der Villa Wolf. Unter dem Titel „Aktuelles vom Verein zum Wiederaufbau der Villa Wolf & Fortführung der Forschungsbemühungen“ gab Florian Mausbach Einblicke in den aktuellen Stand der Arbeiten und Forschungsbemühungen und widmete sich der Frage, wie das architektonische Erbe Ludwig Mies van der Rohes in Guben wieder stärker sichtbar und erlebbar werden kann.

    Dass die Villa Wolf auch 100 Jahre nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat, zeigte sich nicht zuletzt im Anschluss an den Vortrag. Beim gemeinsamen Come-together entwickelten sich zahlreiche interessante Gespräche über die Gegenwart und Zukunft der Villa Wolf. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Gedanken auszutauschen und unterschiedliche Perspektiven auf den möglichen Wiederaufbau und die zukünftige Vermittlung dieses besonderen Ortes einzubringen. So wurde aus dem Vortrag ein lebendiger Dialog, der deutlich machte, welche Bedeutung die Villa Wolf bis heute für die gemeinsame Geschichte und Identität der Doppelstadt Guben und Gubin besitzt.

    Die Museumsnacht erinnerte damit nicht nur an ein verschwundenes Bauwerk. Sie richtete zugleich den Blick nach vorn: auf die Frage, wie dieses international bedeutende architektonische Erbe bewahrt, vermittelt und vielleicht eines Tages wieder unmittelbar erfahrbar gemacht werden kann.

    Unser besonderer Dank gilt Herrn Florian Mausbach sowie dem Förderverein zum Wiederaufbau der Villa Wolf e. V. für die Teilnahme an der Museumsnacht 2026 und insbesondere für die Bereitschaft, dieses für Guben und Gubin gleichermaßen wichtige Thema in den Mittelpunkt des Nachmittags zu stellen. Mit dem Vortrag, den vorgestellten Forschungsbemühungen und dem anschließenden persönlichen Austausch wurde die Geschichte der Villa Wolf nicht nur in Erinnerung gerufen, sondern zugleich als lebendiges und zukunftsweisendes Thema weitergetragen.

    Wir bedanken uns ebenso bei allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Interesse, ihren Fragen und ihren Gesprächen zu einer gelungenen Museumsnacht beigetragen haben. Der Nachmittag hat einmal mehr gezeigt: Auch wenn die Villa Wolf heute nicht mehr steht, ist ihre Geschichte in Guben und Gubin lebendiger denn je.

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